BERICHTE 2016

 

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        Kulturausflug  am 29.September 2016

           zu den Kelten im Mangfalltal

 

Die Kelten sind unsere Indianer. In Amerika haben die Flüsse indianische Namen , bei uns keltische “ (Martin Walser , 2003 )

 

  Ein Flurstück in unserm Landkreis Miesbach , bei Fentbach ( Gemeinde Weyarn), wird im Volksmund „Keltenschanze “ genannt.

 

Durch obiges Schriftstellerzitat angeregt wollten wir nicht nur Flussnamen kennen lernen, sondern auch etwas über die damaligen Menschen erfahren , die diese Namen in unserer Heimat geprägt haben könnten.

 

Unter dem Motto „Die Kelten im Mangfalltal“ war im Jahresprogramm unseres Kreisverbands eine Halbtagskulturfahrt dorthin am 17. September vorgesehen, aber das Regenwetter an diesem Tag zwang zur Verschiebung

 

Am 29. Oktober aber war das Wetter gnädiger als sechs Wochen zuvor und da konnte Klaus Richard vom Bayernbund vor dem Lindl-Wirt in Fentbach 26 Teilnehmer begrüßen.

 

Der bekannte und sehr versierte Referent Jan H. Marbach, auch ein Bayernbund-Mitglied, ein „Kelten-Spezialist“ aus dem nahen Weyarn , führte die Gruppe durch Fentbach hinauf auf das Oppidum Fentbach-Keltenschanze. Schon im Dorf hielt Herr Marbach einen allgemeinen Vortrag über die Kelten anhand der verteilten Unterlagen und dann ging es stetig leicht bergauf zur ehemaligen Keltenstadt, durch den Südwall durch zum Ausguckbuckel, von wo man dann die Schilderungen von Herrn Marbach auch mit den Augen verfolgen konnte. Es war zu erkennen, daß es sich hier um die zweit-größte Keltenstadt mit ungefähr 2500 Einwohnern nach Manching im süddeutschen Raum handelte und dass diese trapezförmige Keltenstadt spätestens ca. 200 v. Chr. gegründet wurde und erst durch die Römer frühestens 50 n.Chr. mit übernommen wurde. Man erfuhr alles über die Kelten, wie z.B. warum haben sie ihre Bleibe verlassen und wo sind sie geblieben, wie sahen ihre festen und wehrhaften Städte aus, speziell die Fentbachschanze. Den noch voll sichtbaren Südwall und dessen Aufbau kann man anhand der ausgegebenen Zeichnungen jetzt noch vor Ort erklärbar besser erkennen, obwohl er auch mit hohen Bäumen bewachsen ist. Forscher haben vermessen und viele keltische Gegenstände ausgraben können und auch so viel über die Kelten erfahren, weil diese „Vorfahren“ keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Wie waren sie politisch und gesellschaftlich geordnet? Von und mit was lebten sie und halt alles Wichtige über die Kelten, die von Britanien, Spanien, Frankreich bis Ungarn  --  von den Nordalpen bis zu den Nordküsten-- daheim waren und die anderweitig, hauptsächlich von den Römern, auch Gallier genannt wurden, was Herr Marbach auch mit Zitaten aus „Asterix und Obelix“ belegen konnte.

Sehr interessant war auch noch sein Referat mit:“ Wie stammen die Bayern von den Kelten ab?“( Die Kelten wurden im römischen Machtbereich nicht vertrieben, sondern mischten sich mit den römischen Legionären und sonstige einwandernden Stämmen zu einem Volk !). Und was haben die Baiern noch in ihrem Sprach- und Namensgebrauch übernommen und wie lebt es in den Landkarten in Europa weiter?

Schließlich fuhr die Kolonne weiter nach Holzolling (Gemeinde Weyarn) zum Holzmair-Gasthof, wo es mit Schmaus und Kelten weiterging. Herr Marbach ergänzte das Kelten-Thema mit Völkerkunde und mit aktuellen Forschungsergebnissen.

 

Ja, und am frühen Nachmittag, nach Frage und Antwort, trennte man sich mit der Erkenntnis, wie es sich in unserer grauen bairischen  Vergangenheit gelebt hat , und dies verdanken wir einem sehr keltenfreundlichen Historiker, Herrn Jan. H. Marbach aus Weyarn, dem wir nochmals Danke für diesen „Keltensamstag“ sagen.

                                                                                Bericht Klaus Richard

                                                                                                    Foto   Sepp Huber

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Landesversammlung  am 8.Oktober 2016 in Miesbach

                             Kopie aus Miesbacher Merkur

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   Bayernbund Sänger- und Musikanten-Hoagascht

                         des Kreisverband Oberland

                        am Sonntag,  11. Sept.2016

                   beim Gasthof Peiß in Dietramszell

 

Bei weißblauem Himmel und lauer Spätsommerwärme im bairisch gestalteten Biergarten im Schatten der riesigen Linden spielten die Sänger und Musikanten des Bayernbundes auf, daß grad a Freid war.

Dazu die g´schmackign Mahlzeiten vom Peiß – nicht nur der preis-gekrönte Schweinsbratn und die frischen Salate – festlich und köstlich mit den bildsaubern Bedienungen …

Albert Zellinger, stellvertretender Vorsitzender, begrüßte und begleitete stimmungsvoll ungefähr 135 Gäste, obwohl immer noch mehr dazu kamen, im Laufe der Zeit zwischen 11 Uhr und um

4 Uhr nachmittags.

In Sitzgruppen zammg´hockt und g´ratscht zwischen den Musikern, den Wettlraona-Musikanten, den Sunnseitn-Musikanten, der  jungen Volksmusikgruppe des Gymnasium Miesbach und den Bernard-Dirndln, die mit ihrem Abschieds-Jodler das Hoagaschtende vermittelten wollten,

Aber trotzdem gab  es noch viele Draufgaben!

Den Wirtsleuten – selbst Bayernbundler – und dem Personal sei hier nochmals ein Dank gesagt für diesen oberlandlerischen Hoagascht.

    

Boarisch war´s – schö war´s !   Lassen wir die Bilder sprechen:

 

                                                    Fotos vom Huber Sepp

                                                  Bericht vom Richard Klaus

Fotos anklicken

 

  

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         Bayernbund e.V.  Kreisverband Oberland

Kulturfahrt am 27.Aug.16 nach Hohenschwangau und an die Glentleit`n

 

Ungefähr um 8 Uhr fuhren 31 Teilnehmer aus dem Oberland im Schöfmann-Bus vom Holzkirchner Bahnhof bei Kaiserwetter ab nach Hohenschwangau zum ehrwürdigen „Grandhotel Alpenrose“, direkt am Alpsee , zur „Ausstellung der Bayerischen Könige“.

Im Bus referierte Klaus Richard zum Thema „Wittelsbacher “ aus der Zahlen-Statistik die vielen gekrönten Wittelsbacher , welche als Fürstbischhöfe, Könige und Kaiser und sogar alseine Äbtissin in Europa herrschaftliche Staatsaufgaben Jahrhunderte lang erfolgreich ausfüllten – seid ca. 940 n. Chr. Nur Zahlen ohne Namen – eine Erfolgsgeschichte, die kaum ein anderes Adelsgeschlecht nachweisen kann.

Dazu die vielen berühmten Schlösser – überall in exponierten Lagen Europas !

 

Die geruhsame Busfahrt endete nach ca. 2 Stunden am Alpsee-Parkplatz in Hohenschwangau  gleich vor der Museums-Ausstellung im Grandhotel Alpenrose.   

Was für eine königliche Landschaft, die Schlösser und die Hotelanlagen am Alpsee !

Ergänzend zum Busvortrag erlebten wir dann in der Auzztellund eine  sehr versierte Führerin, die Dame Barbara, die uns durch zwei Stockwerke mit Insignien, Büsten, Bildern, Schmuck, Geschirr, Fotos und dies mit  sehr aufschlussreichen  Tafeln führte. Allein die Vielfalt des wunderbaren Prunkes überraschte jeden von uns. Dazu die zwei märchenhaften Königsschlösser Schwangau und Neuschwanstein mit dem sonnigen Alpsee, die man immer wieder als Blickfänge miterlebte. Unser „Hoffotograf, der Huber Sepp“ war ständig am Verzweifeln bei den seltenen hochwertigen Motiven  … es war verboten zu fotografieren!

 Mit großem Dankesbeifall belohnt, verabschiedeten wir  unsere Führerin, die Dame Barbara. Gleich drauf gings zum Mittagsessen ins nahe Schloßbräustüberl, wo wir erwartet wurden und auch rasch die im Bus bestellten Speisen im Biergarten genießen konnten, immer das Schloß Schwangau im Blickfeld und es wurde fotografiert, fotografiert und  fotografiert.  

Bevor wir in den Bus stiegen, hatten wir noch Zeit am Alpsee „ a wengerl zu flanieren“ und den Allgäuer Sommer zu genießen, so wie hunderte von anderen Ausflüglern.

Ja, und dann kutschierte uns Uli, unser Busfahrer, an den Allgäuer Alpen entlang ins Oberbayrische, zum Freilichtmuseum „Glentleit´n“, wo wir Zeit genug für eigene Erkundungen hatten – aber: Man traf sich beim „Kramer“, dem Traditionsladen  zum üblichen und notwendigen Kaffeetscherl. Selbstredend wurden auch bairische Backspezialitäten (Auszogene, Striezl, Rohrnudeln u.a.) oder deftige Brotzeiten und bairische Getränke heraußen  bei fröhlichem Ratsch genossen.

Und hier konnte unser Hoffotograf nach Herzenslust Motive und das übliche Gruppenbild „schießen“. 

Die sommerliche Heimfahrt mit angenehmem „Busklima“ durch die filmwürdige Voralpenlandschaft war ein Genuss.  Ausstiegstellen waren Bad Tölz, Waakirchen dann Gmund, Reitham und der Endpunkt Holzkirchen ,und ein sehr ereignisfreudiger

Kulturausflug ging ca. um 19 Uhr zu Ende – nicht für Uli, unserem tüchtigen Busfahrer, dem hiermit nochmals für seine Fürsorge gedankt werden soll.

Alle waren der Meinung:  „Sehr schö war´s und PfüaGott – und bis zum nachst´n Bayernbund-Ausflug! “         

                                                                    

                                                                   Bericht von Klaus Richard

                                                                        Fotos von Sepp Huber

 

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Das einstige Grandhotel "Alpenrose">

               Fotos anklicken °

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Bayernbund-Veranstaltung  des Kreisverbands  Oberland

 

             am  7.  Aug.  2016

 

           im „Archehof Schlickenrieder“, in  Otterfing  

 

--- und die zwei  Moritatensänger

   zum „Kraudn Sepp aus Gaißach“ wie einst

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An diesem sonnigen Sonntagnachmittag trafen sich 27 Teilnehmer auf dem Archehof im Außenbereich mit Blick ins Gebirge in Otterfing, wo sie dann unser Mitglied, der erfolgreiche  Hausherr Georg Schlickenrieder (im Oberland, ja, in gesamt Bayern mit vielen Verbands-Funktionen bedacht, nennt man ihn achtungsvoll „Getschi“, seit Kindheit schon) ,  in Empfang nahm  .                                     

Vorab die Begrüßungsinformation im „Stauernkammerl“ über allgemeine Themen der ökologischen und fachbezogenen Begriffe und über das Thema „Archehof-Verband“ im bundesweiten Zusammenhang mit Bio-Landwirtschaft und rentabler Vermarktung.

       Dann ging es mit „Getschi“ ins Freie hinaus, wo man von Ihm den Unterschied zwischen Weide und Graswiesen und die Nutzung und Bearbeitung im Sinne Ökologie und gesunde Nachhaltigkeit erfuhr.  Dann bei den freilebenden Schweinen, die sich sichtlich „sauwohl“ fühlten und  zu den besonderen Rindern, Hühnern und der hoch gekrönte  Schafbock „Horst“ – alles althergebrachte Rassen, aber keine verzüchteten Boliden o.ä. Hier können sie „draußtdahalb“ weiden und bei Hitze, Hunger und Kälte unter Dach weilen, je nach Laune, aber ein Leben ohne Chemie erleben für gesunde und geschmacksechte Lebensmittel.   

    Und auch der Beerengarten u. a. mit den kaum genießbaren Weintrauben, aus denen dann in der hauseigenen Brennerei ein sehr gschmackvoller, gsunder  und  sehr begehrter „Beerler“ und „Obstler“ gebrannt wird.

      Ja, und dann führte uns Anja Schlickenrieder, die Chefin und Hausherrin (so nannte sie Getschi liebevoll) . Bayerns schönste Kuh „Regina“ vor, die sich ihrer Würde erkennbar bewusst ist und sich dementsprechend präsentierte.

       Ein Riesendankeschön mit   Riesenzustimmung und Riesenbeifall für Georg Schlickenrieder und seinen Archehof.!

Das war nach ca. 1 ½ Stunden der erste Teil dieses Sommernachmittages, denn dann ging es ins „Arche-Hofkaffee“ zum Kaffeetscherln mit Selbstgebackenem und dort erwarteten uns schon der Kraudn (Kloiber Sepp, Gitarre –Großneffe) und der Grei (Trischberger Benedikt oder Dikti, Zither - Neffe), die mit Musik und den Liedern vom einst berühmten Kraudn Sepp von Gaißach ergötzlich unterhielten. Als nahe Verwandte des damals überall im Oberland und auch bayernweit hochgeschätzten und unvergessenen Moritaten- und Liedersängers und seinem eigenen Zitherspiel konnten sie mit gspassigen und aber auch traurigen Geschichten und Liedern aus dem Leben vom beliebten und legendären „Kraudn Sepp vo Goaßa“ kurzweilig aufwarten, wobei also der jetzige Kraudn als Sänger sogar den „Schnackler“ vom Kraudn Sepp drinn hatte. Es wurde sogar mitgesungen, z.B. bei „Es muß ein Sonntag gwesn sein …“


 

 Ein Bilderbuch-Sonntagnachmittag war's für Auge, Ohr, Geschmack und Gemüt. Genau

so, wie es sich die Bayernbundler und Nachbarn wünschen und somit demzufolge:

Auf geht´s, mach ma weida a so : Bayern muss Bayern bleiben“   ! 

                                                                   Klaus Richard

 

                                                                  Fotos von Sepp Huber

 

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            Kulturfahrt in den Rupertiwinkel

 

Am Samstag, 16. Juli 2016 , lud der Kreisverband Oberland zu einer Kulturfahrt im den Rupertiwinkel ein . Von den Zustiegstellen Bad Tölz, Gmund und Holzkirchen brachte der Schöfmann-Bus die 42 Teilnehmer über die Aütobahn nach Traunstein und über St. Leonhard am Wonneberg entlang dem Waginger und Tachinger See nach Tittmoning. Konrad Tradler , unser 2. stellvertretender Vorsitzender, erklärte unterwegs in seiner lebhaften bairischen Art die Sehenswürdigkeiten seiner Heimat im Rupertigau.

In Tittmoning an der Salzach angelangt ,gingen wir zunächst zum rechteckigen Stadtplatz, markiert vom Obelisken für die Gefallenen von 1870/71 in der Mitte und dem Rathaus von 1711 mit den Porträtbüsten römischer Imperatoren an der Frontseite. Stadthäüser,wie das Khuenburghaus, das Wagnerhaus und das Benedikt-Palais --heute Sparkasse -- prangen im Stil der Inn-Salzach-Bauweise nach dem Stadtbrand von 1571 in neuer Blüte.

Die Stadt, eine Salzniederlage des Salzburgischen Fürstbischofs ,war im 15. Jahrhundert von Ludwig dem Baiern erobert worden . Unter Herzog Maximilian und dem Erzbischof von Salzburg wechselten die Besitzer im Streit um eine Niederlage vom Reichenhaller bzw. Halleiner Salz. 1803 wurde das Erzstift Salzburg säkularisiert ; 1805 erfolgte ein weiterer großer Stadtbrand und im Friedensvertrag von Schönbrunn / Preßburg 1809 kam das Gebiet Waging-Tittmoning-Laufen-Teisendorf vorläufig an Österreich. 1816 wurde dann dieser Raum mit Tittmoming wieder Bayern zugeschlagen.

Die Tittmoninger Stadtpfarrkirche St.Laurentius erhielt nach dem Stadtbrand 1571 Kunstwerke u.a. des Malers J.M.Rottmayr und des Bildhauers M.Guggenbichler. Auch zwei Ölgemälde von Cosmas Damian Asam (1720) gelangten aus der Freisinger Korbinians-Kirche hier her.

DenTittmoninger Schlossberg mit den Resten des fürstbischöflichen Jagdschlosses bestiege einige Teilnehmer unserer Faht, des schönen Ausblicks auf Altstadt und Salzach wegen. In dem im Praelatenstock der Augustinereremiten eingerichteten Heimatmuseum erhielten wir eine kurze Führung.

Dann begann der Höhepnkt unserer Unternehmung : Die Plättenfahrt auf der Salzach ! Um 10:15 Uhr bestiegen wir die Plätte, ein ehemaliger Salzkahn mit abgeschrägtem Bug und auf den Namen „Jadwiga“(=Hedwig) getauft. Wir trugen unseren Rollstuhl--Fahrgast auf schwankendem Brett, das keine Wagenspurbreite hatte, ins Schiff. Die 90minütige Flussfahrt startete. Die Plätte war mit Sitzbänken paarweise ausgestattet und bot uns allen Platz. Während die Salzach Tage vorher noch Hochwasser geführt hatte ,war sie jetzt noch rasch fließend , blubbernd und glucksend . Gegen Ende der Flussfahrt nach einigen Windungen der Salzach grüßte von links oben die Wallfahrtskirche Marienberg.
Schließlich erblickten wir die mächtigen Baulichkeiten von Burghausen, dem Zielort der Plättenfahrt. Beim Ausstieg sahen wir mannshohe, weißblühende Agaven. Im ziegelrot getönten Mautnerschloss –ehemals königlich-bayrisches Zollamt—wohnte einst Ludwig Thoma als Schüler. An der Hauswand markierte Wasserstandshöhen (11.9.1899 / 3.6.2013 ) zeigen die Bedrohlichkeit des Flusses. Ein riesengroßes Wandfresko stellt Meier Helmbrecht (1260) dar , verfasst von Wernher dem Gärtner. Der Dichter zeichnet (althochdeutsch) die Tugenden des alten Rittertums und die Sittenlosigkeit des neuen Raubrittertums auf..

Noch eindrucksvoller als in Tittmoning öffneten sich in Burghausen die reichgegliederten Häuserzeilen am Stadtplatz : Rathaus, Landschaftshaus/Pflegerhaus , die Stadtpfarrkirche St.Jakob mit Ihrem eindrucksvollen Turm und die reiche Zeile der Bürgerhäuser.. Unser Mittagessen nahmen wir im „Bayerischen Hof“ ein.

Dann erwartete uns unser Bus hinter der Burghauser Spitalkirche und brachte uns zu einem weiteren Höhepunkt : dem ehemaligen Zisterzienserkloster Raitenhaslach mit dem Rokokokleinod seiner Klosterkirche . 2006 war dort der Prälatenstock von der Technischen Universität München erworben worden, die dort ein Akademiezentrum errichtete.

Auf den Treppen des Kreuzwegs stellten wir uns zum Gruppenfoto für die „Weiß-Blaue Rundschau“ des Bayernbunds auf..

Zum Abschluss unserer Kulturfahrt gab es noch eine gemütliche Einkehr im bekannten Bräustüberl Schönram nahe dem Waginger See. Zurück ging es über Prien und Irschenberg, wo sich Konrad Tradler verabschiedete und allen Mitwirkenden für den unfallfreien gelungenen Ausflug dankte,

                                                                                       Jürgen Heid , Bad Wiessee.

Fotos anklicken !                                                             Fotos v. Sepp Huber,Holzkirchen

 

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                20 Jahre Kreisverband Oberland  

                        Oberlandlerischer

               Sänger- und Musikanten- Hoagascht

                   am  Freitag, 15. Juli 2016

 

 Der  Festsaal des Gasthofs „Sonnenkaiser“  in Elbach im Leitzachtal war gut gefüllt mit Bayernbund-Mitgliedern und Gästen aus der näheren und weiteren Umgebung. Kreisvorsitzender Anian Bichlmaier begrüßte neben den Anwesenden besonders die mitwirkenden Musik- und Gesangsgruppen: Parsberger Sänger, Schlierseer Unterleiten-Musi, Wettlroana Musikanten, Bernad Dirndln, Fischbachauer Dreigsang, Sunnseitn-Bläser, Sunnseitn-Tanzlmusi, vor allem den Landesvorsitzenden des Bayernbundes. Adolf Dinglreiter aus Rosenheim sowie den Sprecher Benno Eisenburg.

Eisenburg sprach eingangs über die fast 100-jährige Geschichte des Bayernbundes in Bayern, erinnerte sich als Gründungsmitglied des vor 20 Jahren entstandenen Kreisverbands Oberland und ließ dessen Werdegang in diesem Zeitraum kurz ablaufen (im Gasthof „Sonnenkaiser“ wurde schließlich damals der neue Kreisverband ins Leben gerufen). Landesvorsitzender Dinglreiter ging  in der Pause etwas näher auf die Ziele des Bayernbunds ein: Vertiefung des bayerischen Geschichts- und Selbstbewusstseins, Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition, Erhaltung der heimischen Kultur und Sprache aller bayerischen Stämme, Unterstützung der Heimatpflege und des Brauchtums sowie des Landschafts- und Naturschutzes, Bewahrung der Eigenstaatlichkeit Bayerns und seiner Symbole, Förderung eines Europas der Regionen mit entsprechenden verfassungsmäßigen Organen. Er lobte die „vorbildliche Arbeit“ des KV Oberland und freute sich schon auf eine weitere gemeinsame Veranstaltung.

Sprecher Eisenburg brachte heitere, unterhaltsame aber auch nachdenkliche Anekdoten und Gschichtln, stellte die einzelnen Gruppen vor und sagte diese auch im Verlauf des Abends an. Das Publikum war von den Darbietungen sehr angetan und spendete jedes Mal kräftigen Beifall.

Abschließend dankte stellv. Kreisvorsitzender und Organisator Konrad Tradler den Besuchern für ihr Kommen und allen Mitwirkenden für den überaus  Gelungenen Hoagascht.                                                            Konrad Tradler

 

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              Kulturfahrt am 18. Juni 2016
               nach Rattenberg (Tirol)

Am Samstag,18. Juni 2016 brachte  ein Schöfmann-Bus  55  Teilnehmer
(Mitglieder  und Gäste) aus den Räümen Tölz, Holzkirchen,
Miesbach und Tegernsee über den Achenpass , den Achensee entlang  ,
über die Kanzelkehre  hinunter ins Tiroler Inntal.

 Jürgen Heid, der Kulturreferent des Kreisverbands Oberland informierte vorbereitend  während dieser  Busfahrt  schon  uber die
hochinteressante vergangene  Geschichte und Kultur   des einst
baierischen  Ortes Rattenberg.

 

 Am Zielort Rattenberg  angekommen , nahm uns unsere altbekannte
Kufstein-Führerin Maria Egger in Empfang . Wir erfuhren :
Rattenberg  ist mit seiner Fläche von 11 ha und mit 440 Einwohnern
die kleinste Stadt Österreichs. Sie wurde urkundlich erstmals 1254
genannt. Rattenberg gehörte mit Kufstein und Kitzbühel im
Mittelalter zu Baiern. Im Schnittpunkt der  Landstraßen aus Baiern
umd Salzburg mit der Wasserstraße Inn wurde es ein
Verkehrsknotenpunkt mit Zolleinnahmen .

 1292 wurde die Stadt von Herzog Ludwig von Baiern an Herzog Albrecht von Österreich verpfändet, der dieses Pfand an Herzog Meinrad von Kärnten-Tirol weitergab. Durch Margarete Maultasch ging die Stadt an Johann Heinrich von Böhmen aus dem Hause Luxemburg ; dann wurde sie wieder bairisch.
1504 eroberte sie Kaiser Maximilian I, wobei sie auf Dauer österreichisch wurde .

 

 Bereits 1415 erhielt der Stadtplatz sein heutiges Gepräge. Kupfer- und Silberbergbau in der Region bewirkten den Wohlstand. --siehe die
Pfarrkirche St.Virgil und das Augustiner-Serviten-Kloster / heute ein Museum –-

 Mit dem Niedergang des Bergbaues und der Auflassung der Zollstätte 1786 kam ein weiterer schwerer Schlag für den Ort : der Bau der Eisenbahn 1856 und damit das Ende der Innschifffahrt. Heute sorgen der Tourismus und die Glasindustrie  mit der Spezialisierung auf Glasveredelung für wirtschaftlichen Aufschwung.

 

 Beim Bummel durch die Gassen der malerischen Altstadt (Fußgängerzone)fiel der Inn-Salzach-Stadtbaustil auf mit seinen Erkern und Dachgauben, mit Stiegen im Innenbereich der Hinterhöfe. Ein Ausflug bergwärts zeigte die baulichen Überreste von Bergfried, Westtor und dem oberen Schloss aus dem Anfang des 16.Jahrhunderts . Im Augustiner-Museum lernten wir den Kramsacher Marmor kennen in der Hofer-Kapelle und den eindrucksvollen Augustinerhimmel im Kuppelbau.
Die Virgil-Pfarrkirche ist wie in Schwaz in zwei Schiffe gegliedert;
eines für die Stadtbürger und eines für die Bergknappen.

 Vorbei an der herzoglich-bairischen Burg von 1254 kamen wir zum Geburtshaus
der Hl.Notburga (geboren um 1268 ; gestorben und begraben 1313 in
Eben,Gemeinde Maurach am Achensee) .

 

 Nahe unserm Busparkplatz am gelben Zollhaus boten die Nagelschmiedhäuser einen Einblick in diesen alten Berufszweig sowie in die Möblierung der Zimmer aus dem Alpbachtal, Zillertal und Ötztal.  In der Altstadt schlenderten wir zur Glasbläserei Kisslinger, wo wir die Ausstellung in Felsenhöhlen und „hautnahe“ Glasbläserei bewundern konnten

 

Klaus Richard erläuterte  draußen am Inntor  allerhand Wissenswertes uber den Inn mit all seinen Daten.Auch die einstige Schifffahrt mit dem Treideln und der Handel und Wandel bis die Eisenbahn kam waren sein Thema. Der Inn, gerade hochwasserführend , bot einen imposanten Eindruck so zwischen  Karwendel und Rofan bis hin zum Kaiser –auch später von der Stadtburgruine mit dem Blick auf die Grabendächer und das Kloster – das Mittelalter von oben, eingebettet in unsere Alpenkulisse !  Der gewaltige Inn wie ein leuchtender Faden durch das ehemals bairische Tirol ! Und dazu Maria Egger und ihre Spannenden Erzählungen – sie liebt Rattenberg, wo sie daheim ist.

 

Zum Mittagessen trafen wir uns im „Rattenberger Brauhaus“, wo wir die im Bus schon vorbestellten Gerichte und den „Eigenbräu“ genießen
konnten. Dort wurde auch unsere Stadtführerin Maria Egger mit viel
Beifall verabschiedet ( auch an dieser Stelle wünschen wir unserer
Freundin Maria für die Zukunft alles Beste und bis zum nächsten Jahr....!)

 

 Ihren geruhsamen Abschluss fand unsere Kulturfahrt in der  „Alpenrose “in Oberaudorf , wo uns die Wirtsleute Stephan und Sandra Brandmeier (Bayernbundler !- ehemals  Wirtsleute vom „Schandl“ in Tegernsee)freudig empfingen . Welche Wiedersehens-Plaudereien !

 Und danach ging 's im Inntal heim nach Holzkirchen -Tegernsee -Tölz

Was für ein herrlicher  Erlebnistag  bei bairischem „Weiß-Blau“-Himmel !

 

Herzlichen Dank unserem Organisator Klaus Richard, der alles so fürtrefflich vorbereitet hatte, und dem Busfahrer Franz,der uns sicher heimgeleitet hat.

                          
                                                                   Jürgen Heid & Klaus Richard

                                                                          Fotos  Josef Huber

 

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           Kulturfahrt zur Landesausstellung 2016                                "Bier in Bayern " in Aldersbach  

   

                   Gemeinsame Kulturfahrt von
           Bayernbund-Kreisverband Oberland und der       

            Vokshochschule imTegernseer Tal e.V.

                      am Samstag,, 30. April 2016

50 Teilnehmer traten die Busfahrt zur Landesausstellung nach Niederbayern an, die u.a. durch das satte Gelb
der blühenden Rapsfelder des Gäubodens führte. Kurz vor derAnkunft in Aldersbach informierte Kulturreferent Jürgen Heid über die wichtigsten Eckdaten und Inhalte der Ausstellung.
Das ehemalige Zisterzienserkloster Aldersbach
wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war bis zur Säkularisation ein wissenschaftliches und wirtschaftliches Zentrum.
Die Freiherren von Aretin führten dann fünf Generationen lang Brauerei und Teile der Klostergebäude von Aldersbach bis heute durch die Wirren der Zeit (Einer ihrer Vorfahren klebte damals 1803 den „Kuckuck“ auch an das Kloster Tegernsee!).
Gut vorbereitet durchschritten die Teilnehmer die wunderschöne neurestaurierte Klosteranlage.

 Erster Besichtigungspunkt war die Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte „Bier in Bayern“, die vom 29. April bis zum 30. Oktober im historischen Teil der Brauerei Aldersbach präsentiert wird.
 Das ehemalige Kloster Aldersbach vereint in
wunderbarer Weise die Schlagwörter Bier, Barock und Bayern: Die ehemalige Klosterkirche ist ein barockes Kleinod, in Aldersbach wurde seit Urzeiten Bier gebraut und der Gebäudekomplex liegt mitten in Bayern – eine wunderbare Kombination!
Das Haus der Bayerischen Geschichte führt auf
seiner Homepage wichtige Beweggründe für den Besuch der Ausstellung auf:
Sieben Gründe für den Besuch der Bayerischen Landesausstellung:
  o  Sie zeigt Bayerns „fünftes Element“ in vielen Facetten,
  g  sie fügt vor einmaliger Klosterkulisse Bier und Barock zusammen,
  o  sie präsentiert wahre Bierschätze und Bierberühmtheiten,
  o  sie bindet original erhaltene Einrichtungen und
 Großgeräte ein wie das alte Sudhaus, die „Sau“ und die Darre,
  o  sie wartet mit eindrucksvollen multimedialen Szenerien auf,
  o   sie eröffnet die Möglichkeit, die Brauerei Aldersbach und die Barockkirche der Gebrüder Asam zu besichtigen,
  o  sie bietet ein umfangreiches Begleitprogramm von Konzerten  über Kabarett, Theater bis hin zur Bierverkostung und mehr.
Nach dieser Ankündigung war die Spannung natürlich groß, wie das Haus der Bayerischen Geschichte alle diese Aspekte in der  Realität umgesetzt hat.
Mit dem Eintritt in das Klostergebäude und damit auch in die Ausstellung begibt man sich unmittelbar auf eine Zeitreise:
In verschiedene Abschnitte aufgeteilt erleben  und ergehen sich die Besucher vielfältige Aspekte der Geschichte des Bieres in Bayern auf etwa 1.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
Die Abschnitte im Einzelnen  :
    Bierland Bayern?
Hier wird die Entwicklung vom Weinland zum Bierland Bayern aufgezeigt  und Gambrinus, der legendäre Erfinder des Bierbrauens, vorgestellt.
 Die Entwicklung der vielfältigen Bierstile und die Geschichte des Maßkruges illustrieren die Bedeutung und Beliebtheit des Bieres über die Jahrhunderte.
    Von der Sau zum Hirschen
In diesem Teil der Ausstellung kann man mit
Bewunderung erleben, wie im Brauprozess trotz der durch dasReinheitsgebot beschränkten Zutaten eine Vielfalt an Biertypen und Bierstilen entstehen kann. Hier wird gezeigt, wie der Arbeitsalltag der Brauereiarbeiter sich über die Jahrhunderte verändert und entwickelt hat. Auch die Geschichte der Lagerung des Bieres – vom
am Eisgalgen gezüchteten Eiszapfen bis zur heutigen Kühlung – wird demonstriert. In den Räumen der historischen Brauerei Aldersbach kann der historische Brauprozess direkt an den noch vorhandenen Einrichtungen wie Darre, „Sau“, Sudpfanne und Schrotmühle nachvollzogen werden.
    Reinheitsgebot und Staatssäckel
Spätestens seit dem 12. Jahrhundert gibt es
z.T. strenge Brauvorschriften, in denen die Brauzutaten, der Brauvorgang und das Bier hilft, auch so manchen Staatssäckel zu retten und zu sanieren. Das Weißbiermonopol von Kurfürst Maximilian (seit 1603) ist ein Glücksgriff. Das Monopol auf Weizenbier rettet Bayern tatsächlich vor dem drohenden Staatsbankrott.
    Zwischen Biertisch und Kegelbahn
Das bayerische Wirtshaus ist die „Bühne“ und der Dreh- 
und Angelpunkt für die Entwicklung und Bedeutung des
Bieres in Bayern und einer der Mittelpunkte des damaligen Lebens.
    Von „Viechrausch“ und „Bierherz“
Eine Nebenwirkung des übermäßigenBiergenusses ist der 
„Rausch“ und die gesundheitlichen Folgen,
wie z.B. das „Münchner Bierherz“, das als Kuriosum in die Medizingeschichte einging. Auch die fragwürdige Verbindung von Männlichkeit und „am gscheidn Rausch“ wird thematisiert und deutlich auf die Probleme übermäßigen Alkoholgenusses hingewiesen.
    Brauherren, Pioniere und Geistesblitze
Im vorindustriellen Zeitalter waren zunächst Adel und Klöster  wichtige Brauherren. Im Mittelalter begannen auch städtische Bürger im großen Stil Bier zu brauen.
Mit der Erfindung der Kühlung konnte Bier in großen Mengen hergestellt und gelagert werden. Pioniere waren hier Joseph Pschorr und Gabriel Sedlmayr in München und Georg Lederer in Nürnberg.
    Bierberühmtheiten und Bierschätze
Hier werden berühmte Personen und Exponate rund ums Thema Bier gezeigt, z.B. die Münchner Schützenliesl Coletta Moritz, der „Schlenkerla“ Andreas Graser, der die berühmte Bamberger Rauchbierbrauerei prägte, oder der Wiesnwirt und Kraftakrobat Hans Steyrer.
Bei den Biergefäßen werden neben dem altbekannten und urigen  Keferloher, als ein bayerischer Bierkrugtyp
kostbare Humpen aus Silber oder Porzellan gezeigt.
Auch bei der Malerei zeigen sich Spuren des bayerischen
 Kultgetränkes:
Bayerische Bierseligkeit hat sowohl die Genremalerei als auch Künstler aus Realismus, Impressionismus und Expressionismus  zu Kunstwerken inspiriert.
    Das Bier und seine Bayern
Bier wurde zum Mythos in Bayern und die  „Bier und Bayern“ ein weltweiter Exportschlager. Das ist wirtschaftlich natürlich äußerst positiv, wenn Bayern aber nur auf Bier und Lederhose reduziert wird, auch ärgerlich.
Die Vielfalt und Fülle der Exponate musste erst einmal gedanklich verarbeitet werden.

 

Die Mittagspause im „Klosterhof“ bot Gelegenheit zur Stärkung und zum Austausch über die Ausstellung.
Danach besichtigten wir die ehemalige Klosterkirche
 Maria Himmelfahrt, eine barockes Kleinod, das u.a. von
den Asam-Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin gestaltet wurde.
Leider wird die Schönheit dieser Kirche erheblich getrübt durch die gravierenden Schäden im Innenraum, die durch  Witterungseinflüsse und Baumaßnahmen am Kloster entstanden sind. Von der akuten Bedrohung des barocken Kunstwerks zeugt ein Netz, das über die gesamte Decke gespannt ist. Diese Konstruktion soll die Besucher vor herabfallenden Deckenteilen schützen.
Nach der Landesausstellung muss die Kirche für eine grundlegende Sanierung mehrere Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt werden.
Wir hatten das Glück, dieses schöne Gesamtkunstwerk - 
trotz der Einschränkungen – noch besichtigen zu können.

 
Der dritte Programmteil des Tages führte uns in die heutige „moderne“ Brauerei, wo man den Brauvorgang nach zeitgemäßen  Methoden erkunden konnte und sogar Freibier zapfen und verkosten konnte.
Das war natürlich ein sehr schöner Ausklang der Kulturfahrt, die uns in einer Zeitreise von den Anfängen der Bierbrauerei bis zur Moderne führte.
Nach einem kurzen Sonnenbad in der wunderbaren Klosteranlage traten die Teilnehmer voll neuer Informationen und Eindrücke die Rückfahrt an.
So mancher hatte sich eine oder mehrere „Probierflaschen“ aus Aldersbach mit nach Hause genommen.
Zur Erinnerung an einen rundum gelungenen Tag!
                                                
                            Anette Niggl u.Jürgen Heid

Fotos   anklicken!

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         Maiandacht des Kreisverbandes Oberland

              am 18.Mai 2016 auf der Bürg

 

Am 18.Mai hielt der Bayernbund, Kreisverband Oberland seine traditionelle Maiandacht  auf der Bürg bei Warngau ab.  Die Sonne lugte immer öfters durch die Wolkendecke, es war ideales Andachtswetter an der Bichlmaier-Hauskapelle  auf deren herrlichem Anwesen, dem Sonnenhof.  

  Anian Bichlmaier und seine Familie haben wieder beispielhaft organisiert und gewerkelt , um dieses Fest zur bleibenden gottgefälligen Erinnerung zu machen.  Zu der Programmgestaltung dieser Maiandacht , die auch von Albert Zellinger und Wolfgang Schönauer mit organisiert wurde , kamen aus Nah und Fern 55 Leute und die Bichlmaierfamilie.

 

Diakon Bauer vom Pfarrverband Gmund-Bad Wiessee führte bairisch durch diese Andacht, begleitet von der „Volksmusikgruppe am Gymnasium Miesbach“  (geleitet von Markus Zellinger) und dann erlebten die Andächtigen eine bairische und lebendige Predigt im heimischen Dialekt über die Patrona Bavaria, der heiligen Mutter Gottes, und zudem zu sehr aktuellen Themen. Wann hat es schon nach der Andacht einen solch begeisterten Beifall für einen Pfarrer gegeben? Es war auch ein lehrhafter Vortrag in Dialektpflege, wenn jemand u.a. nicht „hören“, sondern „lusn“ sagt.

 

Nach der Andacht hockte man sich im g´müatlichn Biergarten z'amm und man stellte sich an der „Garagen-Schenke“ um Würstl, Semmeln, Brezn, Senf und natürlich auch um Bier, Kracherl und sogar um Wasser an,, was später mit „Geld in den Hut“ bezahlt wurde.

 

Der 1. Vorstand Anian Bichlmaier  konnte auch unseren Landesvorsitzenden Dinglreiter mit Gattin und auch aus Mainburg (Kreisverband Holledau i.G.)  unsere Freunde Monika und Reinhard Kaltner begrüßen.  Die Oberlandler hatten dazu einen langanhaltenden Beifall.

 

Ja, und dann des g´müatliche Zammahocka mit Musi und G´stanzln von der „Pfluftl-Musi * “  und beieinanda waren sie bis zum Finsterwerden – einer der zünftigsten war unser Diakon Bauer !

 

Grod schö war´s  und ein „Vergeltsgott“ auch an dieser Stelle an den Sonnenhof auf der Bürg.

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** = Pfluftl-Musi“ ?   So hat sich die Volksmusikgruppe am Gymnasium Miesbach (zugehörig zum Bayernbund, Kreisverband Oberland) getauft und die sehr interessante Legende vom Musiklehrer Markus Zellinger, Schliersee

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                                                                                                                                                                            Klaus Richard

Fotos anklicken !                                        Fotos : Sepp Huber

 

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