BERICHTE AB 2016

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              Berichte  2017

 

      Oberlandlerischer Hoagascht des Bayernbunds

            im Gasthaus Peiß in Dietramszell

             am Sonntag 10.September 2017  .
 

Wegen des schlechten Wetters an diesem September-Sonntag haben die Wirtsleute den Saal (einer der schönsten im Oberland !) boarisch hergerichtet und  fünf Musikgruppen unterhielten die 61 Besucher mit ihren sehr gefälligen Brauchtumsstückln.
 Durch die gut besuchte gelungene Veranstaltung führte recht humorvoll  Stellv. Vorsitzender Konrad Tradler, der auch die Musikgruppen mit deren Gschichteln vorstellte:
                   Gaißacher Zithernklang  (2 Zithern und Kontragitarre)

                    Fischbachauer Dreigsang (3 fesche Madl ,                                                                                 Zitherbegleitung  Benedikt Trischberger)

                    Sunnseitn Musikanten (Madl Gitarre, Tuba und Ziach)

                    Eyroana Sänger (Zither, 3 gstandne Manner)

                    Wettlroana Musikanten (Gitarre, Posaune und Ziach)  

Ab ca. 11:30 Uhr   spielten und sangen die Künstler auf, daß es grad a Freud war. Die Wirtsleut zauberten sehr gschmackige Speisen und Getränke und bei allgemeiner guten Stimmung ging man so zwischen 2 und 3 Uhr auseinander, nachdem die „Goaßacha“ abschließend mit dem Freundorfer-Stückl, „Der Weg zum Herzen“die Zuhörer verzauberten.

Beim Saalräumen gaben aber die „Eyroana Sänger“ noch einen  drauf

– "Schö war´s!" waren alle der Meinung.

Und den Wirtsleuten vom Gasthaus Peiß sei auch nochmals herzlichen Dank gesagt für ihre echt boarische Gastlichkeit und ihre vorzügliche Kochkunst .
                                                                          
  Klaus Richard & Albert Zellinger

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Königliches Tal – 200 Jahre Wittelsbacher am Tegernsee

 

 28 Gäste sind am 2. September 2017 der Einladung  des Bayernbund-- Kreisverbands Oberland in das “Museum Tegernseer Tal“ zur Führung durch die Sonderausstellung „200 Jahre Wittelsbacher am Tegernsee“ gefolgt und waren begeistert von dem führenden Historiker Dr. Roland Goetz, der aus der glorreichen Vergangenheit der Wittelsbacher und deren reichhaltigem Wirken für Bayern und besonders auch für das Tegernseer Tal so spannend erzählen konnte.

Mit dem Kauf der ehemaligen Klostergebäude begann 1817 die bis heute andauernde Geschichte der Wittelsbacher am Tegernsee .Die Anwesenheit des königlichen Hofes markiert zugleich den Anfang des Fremdenverkehrs und trug wesentlich zur heutigen Bedeutung des Tegernseer Tales bei.

Durch die Museumsräume mit den vielen Exponaten schlenderten die Zuhörer durch diese reichhaltige  Sonderausstellung, wo die Lebens- und Wohnkultur verbunden mit dem Herrscherwirken  von Dr. Götz gezeigt und so respektvoll und wortgewandt erklärt wurde. Den Zuschauern konnte man anmerken, daß sie über die Ausstellung, begleitet von dem Vortrag , sehr überrascht waren.

Man ging aus der Ausstellung mit mehr Wertschätzung für die bayerische Herrscherfamilie nach Hause.

Dr. Roland Goetz sei an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank ausgesprochen.

                                                                                          Klaus Richard

 

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    Edelkulturfahrt am 17.Juni 2017 nach Schwaz in Tirol

 

              zu den bairischen Fuggern aus Augsburg

 

      mit dem Bayernbund e.V. Kreisverband Oberland

Ein Ausflug von 34 Oberlandlern im Schöfmann-Bus
bei bedecktem Sommerwetter in die mittelalterische Silbermetropole der Welt, nach Schwaz am Inn.

Klaus Richard erzählte im Bus schon einführend
von dem Zusammenhang mit Bayern und den Fuggern aus Augsburg, sowie auch über die Schwazer Wasserkunst-Technik, die ja auch durch die Fugger aus Bayern stammt - usw

Ab 1420 wurde in Tirol (Schwaz, Rattenberg und Kitzbühl) 
das meiste Silber und auch Kupfer abgebaut. Im 15. und 16.
Jhd. war Schwaz mit 30.000 Einwohnern nach Wien die 2.- größte Stadtim Habsburger Reich und die bairischen Fugger lenkten  mit ihremReichtum auch die Weltgeschichte im Mittelalter bis in die Neuzeit.

Das war das hochinteressante Thema, das uns die
versierte tiroler Führerin, unsere Maria Egger spannend in Schwaz vermittelte. Durch die noch mittelalterische Altstadt mit den gut erhaltenen historischen Bauten und Höfen bummelten wir dahin und  die Erklärungen von unserer Mari

Edelkulturfahrt am 17.Juni 2017 nach Schwaz in Tirol

 

              zu den bairischen Fuggern aus Augsburg

 

      mit dem Bayernbund e.V. Kreisverband Oberland

a dazu - man kam aus dem Staunen nicht  heraus. 4- und 5-stöckige großmächtige Gebäude mit einer noblen Handwerkskunst… Dann die gewaltige vierschiffige

Edelkulturfahrt am 17.Juni 2017 nach Schwaz in Tirol

 

              zu den bairischen Fuggern aus Augsburg

 

      mit dem Bayernbund e.V. Kreisverband Oberland


Stadtpfarrkirche „Maria Himmelfahrt“, erbaut 1460 und erweitert 1502 – links saßen die Bürger und mit einer Bretterwand getrennt rechts die Knappen, im 16. Jhd immer über 7400, die im Bergwerk nach Metallen schürften – Dann  das Dach ! aus 15 000 Kupferschindeln und 2 Glockentürmen – einer a bisserl schief. Weiter ging´s dann
zum „Ansitz“ der Augsburger Fugger, erbaut 1525 als Schloß im
äußeren edlen Stadtbild, ja und dann das Franziskanerkloster mit dem vierseitigen Kreuzgang und den großen gotischen Wandmalereien...
In alte Höfe und Gärten führte  uns Maria Egger mit ihren
Geschichten – ein kurzweiliger Vormittag voller  menschgemachter Wunder.

Zum Essen kehrten wir in den „Goldenen Löwen“
ein, wo wir die im Bus schon bestellten Gerichte uns schmecken ließen und es gab auch bayrisches Bier. Dort verabschiedeten wir uns von unserer Führerin mit sehr viel verdientem Beifall.

Der Bus brachte uns drauf zum Silberbergwerk, wo
nicht alle einfuhren. In lustiger Schutzkleidung mit Helm fuhren wir mit einem elektrischen  „Bergwerksbockerl“ ca. 800 m weit in den Berg hinein. Ein junger Bergmann führte uns dann kreuz und quer durch das Stollengewirr und berichtete über sehr erstaunliche Dinge von dem damaligen Schwazer Bergbau, den man „Die Mutter aller Bergwerke“ nannte, auch wegen der „Schwazer Wasserkunst“: 600 Schöpfräder  und das größte mit einem Durchmesser von ca.11 m, die das viele Wasser aus dem Stollengewirr (254 Strecken in 500 km,
400 m rauf und 400 m runter !) schafften.

Es war uns klar, warum wir Helme tragen mussten,
sonst hätten einige Freunde „Dellen“ am Kopf, so niedrig war es oft. Viele sagten: Mein Gott, was haben diese Knappen schuften müssen. Aber sie waren organisiert, hatten ihre eigenen Häuserl mit Familie und sie waren keine Sklaven o. ä. - typisch Fugger – wie in Augsburg.  Die meisten wurden ungefähr nur 35 Jahre alt.

Im Bus ging´s dann wieder über das Inntal heim, aber
 traditionsbedingt kehrten wir zum Kaffeetscherl ein –
natürlich in die "Alpenrose" in Oberaudorf zu unseren Freunden Stefan und  Sandra (ehemalige Schandl-Wirte aus Tegernsee) .

Es ist ein gelungener Kulturausflug in die bairische
Vergangenheit gewesen.

 
     Bericht vom Richard Klaus  - 
     Fotos vom Huber Sepp

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(Mehr im Internet:   Wikipedia Silberbergwerk Schwaz.at ,

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                                 Maiandacht 2017

Die  diesjährige Maiandacht des Bayernbund-Kreisverbands Oberland am 17. Mai 2017 auf der Bürg bei Warngau, Lkrs Miesbach ,war bei bestem Wetter ein treubairisches Ereignis.

Ungefähr 80 Gläubige erlebten an der Hofkapelle des Bichlmaier-Hofes mit Diakon Manfred Bauer einen Bilderbuch- Gottesdienst zu Ehren der Schutzfrau Bayerns mit musikalischer Begleitung der Fürbitten durch eine Musikgruppe des Gymnasium Miesbach  unter  Leitung von Barbara  Gasteiger  sowie  den Parsberger Sängern. Und auch die Teilnehmer trugen mit zwei  gemeinsam gesungenen Marienliedern zur Gestaltung bei.
Die dialektfeste Ansprache von Diakon Bauer  passte  genau zu den ausgewählten  Liedern. 

Auf d´Letzt mischte sich noch ein Kuckuck  in den Gesang ein.
Nach der  abschließenden Ansprache des Kreisvorsitzenden Anian Bichlmaier hockten sich die meisten Teilnehmer  im  herrlichen Garten der Bichlmaiers bei Brotzeit und Bier und Kracherl griabig zusammen, musikalisch wieder von den jungen Schülern und gstandnen Musikern begleitet . Es wurde auch  kräftig mitgesungen.

Der harmonische Ausklang fand schon beim Dunkeln statt ; die letzten gingen vor Mitternacht nach Haus,:   Ein unvergesslich harmonisches Erlebnis für alle Beteiligten !
Hiermit sei nochmals der Familie Bichlmaier herzliches Vergeltsgott für die liebevolle Organisation gesagt.      

========================================Fotos : Josef Huber, Holzkirchen   

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       BERICHTE 2016

 

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Landesversammlung  am 8.Oktober 2016 in Miesbach

                             Kopie aus Miesbacher Merkur

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   Bayernbund Sänger- und Musikanten-Hoagascht

                         des Kreisverband Oberland

                        am Sonntag,  11. Sept.2016

                   beim Gasthof Peiß in Dietramszell

 

Bei weißblauem Himmel und lauer Spätsommerwärme im bairisch gestalteten Biergarten im Schatten der riesigen Linden spielten die Sänger und Musikanten des Bayernbundes auf, daß grad a Freid war.

Dazu die g´schmackign Mahlzeiten vom Peiß – nicht nur der preis-gekrönte Schweinsbratn und die frischen Salate – festlich und köstlich mit den bildsaubern Bedienungen …

Albert Zellinger, stellvertretender Vorsitzender, begrüßte und begleitete stimmungsvoll ungefähr 135 Gäste, obwohl immer noch mehr dazu kamen, im Laufe der Zeit zwischen 11 Uhr und um

4 Uhr nachmittags.

In Sitzgruppen zammg´hockt und g´ratscht zwischen den Musikern, den Wettlraona-Musikanten, den Sunnseitn-Musikanten, der  jungen Volksmusikgruppe des Gymnasium Miesbach und den Bernard-Dirndln, die mit ihrem Abschieds-Jodler das Hoagaschtende vermittelten wollten,

Aber trotzdem gab  es noch viele Draufgaben!

Den Wirtsleuten – selbst Bayernbundler – und dem Personal sei hier nochmals ein Dank gesagt für diesen oberlandlerischen Hoagascht.

    

Boarisch war´s – schö war´s !   Lassen wir die Bilder sprechen:

 

                                                    Fotos vom Huber Sepp

                                                  Bericht vom Richard Klaus

Fotos anklicken

 

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Bayernbund e.V.  Kreisverband Oberland

Kulturfahrt am 27.Aug.16 nach Hohenschwangau und auf die Glentleit`n

 

Gegen 8 Uhr fuhren 31 Teilnehmer aus dem Oberland im Schöfmann-Bus vom Holzkirchner Bahnhof bei Kaiserwetter ab nach Hohenschwangau zum ehrwürdigen „Grandhotel Alpenrose“, direkt am Alpsee , zur „Ausstellung der Bayerischen Könige“.

Im Bus referierte Klaus Richard zum Thema „Wittelsbacher “ aus der Zahlen-Statistik die vielen gekrönten Wittelsbacher , welche als Fürstbischhöfe, Könige und Kaiser und sogar als eine Äbtissin in Europa herrschaftliche Staatsaufgaben Jahrhunderte lang erfolgreich ausfüllten – seit ca. 940 n. Chr. Nur Zahlen ohne Namen – eine Erfolgsgeschichte, die kaum ein anderes Adelsgeschlecht nachweisen kann.

Dazu die vielen berühmten Schlösser – überall in exponierten Lagen Europas !

 

Die geruhsame Busfahrt endete nach ca. 2 Stunden am Alpsee-Parkplatz in Hohenschwangau  gleich vor der Museums-Ausstellung im Grandhotel Alpenrose.   

Was für eine königliche Landschaft, die Schlösser und die Hotelanlagen am Alpsee !

Ergänzend zum Busvortrag erlebten wir dann in der Auzztellund eine  sehr versierte Führerin, die Dame Barbara, die uns durch zwei Stockwerke mit Insignien, Büsten, Bildern, Schmuck, Geschirr, Fotos und dies mit  sehr aufschlussreichen  Tafeln führte. Allein die Vielfalt des wunderbaren Prunkes überraschte jeden von uns. Dazu die zwei märchenhaften Königsschlösser Schwangau und Neuschwanstein mit dem sonnigen Alpsee, die man immer wieder als Blickfänge miterlebte. Unser „Hoffotograf, der Huber Sepp“ war ständig am Verzweifeln bei den seltenen hochwertigen Motiven  … es war verboten zu fotografieren!

 Mit großem Dankesbeifall belohnt, verabschiedeten wir  unsere Führerin, die Dame Barbara. Gleich drauf gings zum Mittagsessen ins nahe Schloßbräustüberl, wo wir erwartet wurden und auch rasch die im Bus bestellten Speisen im Biergarten genießen konnten, immer das Schloß Schwangau im Blickfeld und es wurde fotografiert, fotografiert und  fotografiert.  

Bevor wir in den Bus stiegen, hatten wir noch Zeit am Alpsee „ a wengerl zu flanieren“ und den Allgäuer Sommer zu genießen, so wie hunderte von anderen Ausflüglern.

Ja, und dann kutschierte uns Uli, unser Busfahrer, an den Allgäuer Alpen entlang ins Oberbayrische, zum Freilichtmuseumr „Glentleit´n“, wo wir Zeit genug für eigene Erkundungen hatten – aber: Man traf sich beim „Kramer“, dem Traditionsladen  zum üblichen und notwendigen Kaffeetscherl. Selbstredend wurden auch bairische Backspezialitäten (Auszogene, Striezl, Rohrnudeln u.a.) oder deftige Brotzeiten und bairische Getränke heraußen  bei fröhlichem Ratsch genossen.

Und hier konnte unser Hoffotograf nach Herzenslust Motive und das übliche Gruppenbild „schießen“. 

Die sommerliche Heimfahrt mit angenehmem „Busklima“ durch die filmwürdige Voralpenlandschaft war ein Genuss.  Ausstiegstellen waren Bad Tölz, Waakirchen dann Gmund, Reitham und der Endpunkt Holzkirchen ,und ein sehr ereignisfreudiger

Kulturausflug ging ca. um 19 Uhr zu Ende – nicht für Uli, unserem tüchtigen Busfahrer, dem hiermit nochmals für seine Fürsorge gedankt werden soll.

Alle waren der Meinung:  „Sehr schö war´s und PfüaGott – und bis zum nachst´n Bayernbund-Ausflug ! “         

                                                                                  Bericht von Klaus Richard

                                                                                  Fotos von Sepp Huber

 

               Fotos anklicken °

Das einstige Grandhotel &quot;Alpenrose&quot;>

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Bayernbund-Veranstaltung  des Kreisverbands  Oberland

 

             am  7.  Aug.  2016

 

           im „Archehof Schlickenrieder“, in  Otterfing  

 

--- und die zwei  Moritatensänger

   zum „Kraudn Sepp aus Gaißach“ wie einst

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An diesem sonnigen Sonntagnachmittag trafen sich 27 Teilnehmer auf dem Archehof im Außenbereich mit Blick ins Gebirge in Otterfing, wo sie dann unser Mitglied, der erfolgreiche  Hausherr Georg Schlickenrieder (im Oberland, ja, in gesamt Bayern mit vielen Verbands-Funktionen bedacht, nennt man ihn achtungsvoll „Getschi“, seit Kindheit schon) ,  in Empfang nahm  .                                     

Vorab die Begrüßungsinformation im „Stauernkammerl“ über allgemeine Themen der ökologischen und fachbezogenen Begriffe und über das Thema „Archehof-Verband“ im bundesweiten Zusammenhang mit Bio-Landwirtschaft und rentabler Vermarktung.

       Dann ging es mit „Getschi“ ins Freie hinaus, wo man von Ihm den Unterschied zwischen Weide und Graswiesen und die Nutzung und Bearbeitung im Sinne Ökologie und gesunde Nachhaltigkeit erfuhr.  Dann bei den freilebenden Schweinen, die sich sichtlich „sauwohl“ fühlten und  zu den besonderen Rindern, Hühnern und der hoch gekrönte  Schafbock „Horst“ – alles althergebrachte Rassen, aber keine verzüchteten Boliden o.ä. Hier können sie „draußtdahalb“ weiden und bei Hitze, Hunger und Kälte unter Dach weilen, je nach Laune, aber ein Leben ohne Chemie erleben für gesunde und geschmacksechte Lebensmittel.   

    Und auch der Beerengarten u. a. mit den kaum genießbaren Weintrauben, aus denen dann in der hauseigenen Brennerei ein sehr gschmackvoller, gsunder  und  sehr begehrter „Beerler“ und „Obstler“ gebrannt wird.

      Ja, und dann führte uns Anja Schlickenrieder, die Chefin und Hausherrin (so nannte sie Getschi liebevoll) . Bayerns schönste Kuh „Regina“ vor, die sich ihrer Würde erkennbar bewusst ist und sich dementsprechend präsentierte.

       Ein Riesendankeschön mit   Riesenzustimmung und Riesenbeifall für Georg Schlickenrieder und seinen Archehof.!

Das war nach ca. 1 ½ Stunden der erste Teil dieses Sommernachmittages, denn dann ging es ins „Arche-Hofkaffee“ zum Kaffeetscherln mit Selbstgebackenem und dort erwarteten uns schon der Kraudn (Kloiber Sepp, Gitarre –Großneffe) und der Grei (Trischberger Benedikt oder Dikti, Zither - Neffe), die mit Musik und den Liedern vom einst berühmten Kraudn Sepp von Gaißach ergötzlich unterhielten. Als nahe Verwandte des damals überall im Oberland und auch bayernweit hochgeschätzten und unvergessenen Moritaten- und Liedersängers und seinem eigenen Zitherspiel konnten sie mit gspassigen und aber auch traurigen Geschichten und Liedern aus dem Leben vom beliebten und legendären „Kraudn Sepp vo Goaßa“ kurzweilig aufwarten, wobei also der jetzige Kraudn als Sänger sogar den „Schnackler“ vom Kraudn Sepp drinn hatte. Es wurde sogar mitgesungen, z.B. bei „Es muß ein Sonntag gwesn sein …“


 

 Ein Bilderbuch-Sonntagnachmittag war's für Auge, Ohr, Geschmack und Gemüt. Genau

so, wie es sich die Bayernbundler und Nachbarn wünschen und somit demzufolge:

Auf geht´s, mach ma weida a so : Bayern muss Bayern bleiben“   ! 

                                                                   Klaus Richard

 

                                                                  Fotos von Sepp Huber

 

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Kulturfahrt in den Rupertiwinkel

 

Am Samstag, 16. Juli 2016 , lud der Kreisverband Oberland zu einer Kulturfahrt im den Rupertiwinkel ein . Von den Zustiegstellen Bad Tölz, Gmund und Holzkirchen brachte der Schöfmann-Bus die 42 Teilnehmer über die Aütobahn nach Traunstein und über St. Leonhard am Wonneberg entlang dem Waginger und Tachinger See nach Tittmoning. Konrad Tradler , unser 2. stellvertretender Vorsitzender, erklärte unterwegs in seiner lebhaften bairischen Art die Sehenswürdigkeiten seiner Heimat im Rupertigau.

In Tittmoning an der Salzach angelangt ,gingen wir zunächst zum rechteckigen Stadtplatz, markiert vom Obelisken für die Gefallenen von 1870/71 in der Mitte und dem Rathaus von 1711 mit den Porträtbüsten römischer Imperatoren an der Frontseite. Stadthäüser,wie das Khuenburghaus, das Wagnerhaus und das Benedikt-Palais --heute Sparkasse -- prangen im Stil der Inn-Salzach-Bauweise nach dem Stadtbrand von 1571 in neuer Blüte.

Die Stadt, eine Salzniederlage des Salzburgischen Fürstbischofs ,war im 15. Jahrhundert von Ludwig dem Baiern erobert worden . Unter Herzog Maximilian und dem Erzbischof von Salzburg wechselten die Besitzer im Streit um eine Niederlage vom Reichenhaller bzw. Halleiner Salz. 1803 wurde das Erzstift Salzburg säkularisiert ; 1805 erfolgte ein weiterer großer Stadtbrand und im Friedensvertrag von Schönbrunn / Preßburg 1809 kam das Gebiet Waging-Tittmoning-Laufen-Teisendorf vorläufig an Österreich. 1816 wurde dann dieser Raum mit Tittmoming wieder Bayern zugeschlagen.

Die Tittmoninger Stadtpfarrkirche St.Laurentius erhielt nach dem Stadtbrand 1571 Kunstwerke u.a. des Malers J.M.Rottmayr und des Bildhauers M.Guggenbichler. Auch zwei Ölgemälde von Cosmas Damian Asam (1720) gelangten aus der Freisinger Korbinians-Kirche hier her.

DenTittmoninger Schlossberg mit den Resten des fürstbischöflichen Jagdschlosses bestiege einige Teilnehmer unserer Faht, des schönen Ausblicks auf Altstadt und Salzach wegen. In dem im Praelatenstock der Augustinereremiten eingerichteten Heimatmuseum erhielten wir eine kurze Führung.

Dann begann der Höhepnkt unserer Unternehmung : Die Plättenfahrt auf der Salzach ! Um 10:15 Uhr bestiegen wir die Plätte, ein ehemaliger Salzkahn mit abgeschrägtem Bug und auf den Namen „Jadwiga“(=Hedwig) getauft. Wir trugen unseren Rollstuhl--Fahrgast auf schwankendem Brett, das keine Wagenspurbreite hatte, ins Schiff. Die 90minütige Flussfahrt startete. Die Plätte war mit Sitzbänken paarweise ausgestattet und bot uns allen Platz. Während die Salzach Tage vorher noch Hochwasser geführt hatte ,war sie jetzt noch rasch fließend , blubbernd und glucksend . Gegen Ende der Flussfahrt nach einigen Windungen der Salzach grüßte von links oben die Wallfahrtskirche Marienberg.
Schließlich erblickten wir die mächtigen Baulichkeiten von Burghausen, dem Zielort der Plättenfahrt. Beim Ausstieg sahen wir mannshohe, weißblühende Agaven. Im ziegelrot getönten Mautnerschloss –ehemals königlich-bayrisches Zollamt—wohnte einst Ludwig Thoma als Schüler. An der Hauswand markierte Wasserstandshöhen (11.9.1899 / 3.6.2013 ) zeigen die Bedrohlichkeit des Flusses. Ein riesengroßes Wandfresko stellt Meier Helmbrecht (1260) dar , verfasst von Wernher dem Gärtner. Der Dichter zeichnet (althochdeutsch) die Tugenden des alten Rittertums und die Sittenlosigkeit des neuen Raubrittertums auf..

Noch eindrucksvoller als in Tittmoning öffneten sich in Burghausen die reichgegliederten Häuserzeilen am Stadtplatz : Rathaus, Landschaftshaus/Pflegerhaus , die Stadtpfarrkirche St.Jakob mit Ihrem eindrucksvollen Turm und die reiche Zeile der Bürgerhäuser.. Unser Mittagessen nahmen wir im „Bayerischen Hof“ ein.

Dann erwartete uns unser Bus hinter der Burghauser Spitalkirche und brachte uns zu einem weiteren Höhepunkt : dem ehemaligen Zisterzienserkloster Raitenhaslach mit dem Rokokokleinod seiner Klosterkirche . 2006 war dort der Prälatenstock von der Technischen Universität München erworben worden, die dort ein Akademiezentrum errichtete.

Auf den Treppen des Kreuzwegs stellten wir uns zum Gruppenfoto für die „Weiß-Blaue Rundschau“ des Bayernbunds auf..

Zum Abschluss unserer Kulturfahrt gab es noch eine gemütliche Einkehr im bekannten Bräustüberl Schönram nahe dem Waginger See. Zurück ging es über Prien und Irschenberg, wo sich Konrad Tradler verabschiedete und allen Mitwirkenden für den unfallfreien gelungenen Ausflug dankte,

                                                                                       Jürgen Heid , Bad Wiessee.

Fotos anklicken !                                                             Fotos v. Sepp Huber,Holzkirchen

 

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                20 Jahre Kreisverband Oberland  

                        Oberlandlerischer

               Sänger- und Musikanten- Hoagascht

                   am  Freitag, 15. Juli 2016

 

 Der  Festsaal des Gasthofs „Sonnenkaiser“  in Elbach im Leitzachtal war gut gefüllt mit Bayernbund-Mitgliedern und Gästen aus der näheren und weiteren Umgebung. Kreisvorsitzender Anian Bichlmaier begrüßte neben den Anwesenden besonders die mitwirkenden Musik- und Gesangsgruppen: Parsberger Sänger, Schlierseer Unterleiten-Musi, Wettlroana Musikanten, Bernad Dirndln, Fischbachauer Dreigsang, Sunnseitn-Bläser, Sunnseitn-Tanzlmusi, vor allem den Landesvorsitzenden des Bayernbundes. Adolf Dinglreiter aus Rosenheim sowie den Sprecher Benno Eisenburg.

Eisenburg sprach eingangs über die fast 100-jährige Geschichte des Bayernbundes in Bayern, erinnerte sich als Gründungsmitglied des vor 20 Jahren entstandenen Kreisverbands Oberland und ließ dessen Werdegang in diesem Zeitraum kurz ablaufen (im Gasthof „Sonnenkaiser“ wurde schließlich damals der neue Kreisverband ins Leben gerufen). Landesvorsitzender Dinglreiter ging  in der Pause etwas näher auf die Ziele des Bayernbunds ein: Vertiefung des bayerischen Geschichts- und Selbstbewusstseins, Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition, Erhaltung der heimischen Kultur und Sprache aller bayerischen Stämme, Unterstützung der Heimatpflege und des Brauchtums sowie des Landschafts- und Naturschutzes, Bewahrung der Eigenstaatlichkeit Bayerns und seiner Symbole, Förderung eines Europas der Regionen mit entsprechenden verfassungsmäßigen Organen. Er lobte die „vorbildliche Arbeit“ des KV Oberland und freute sich schon auf eine weitere gemeinsame Veranstaltung.

Sprecher Eisenburg brachte heitere, unterhaltsame aber auch nachdenkliche Anekdoten und Gschichtln, stellte die einzelnen Gruppen vor und sagte diese auch im Verlauf des Abends an. Das Publikum war von den Darbietungen sehr angetan und spendete jedes Mal kräftigen Beifall.

Abschließend dankte stellv. Kreisvorsitzender und Organisator Konrad Tradler den Besuchern für ihr Kommen und allen Mitwirkenden für den überaus  Gelungenen Hoagascht.                                                            Konrad Tradler

 

 

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       Kulturausflug  am 29.Oktober  2016

 

           zu den Kelten im Mangfalltal

 

Die Kelten sind unsere Indianer. In Amerika haben die Flüsse indianische Namen , bei uns keltische “ (Martin Walser , 2003 )

 

  Ein Flurstück in unserm Landkreis Miesbach , bei Fentbach ( Gemeinde Weyarn), wird im Volksmund „Keltenschanze “ genannt.

 

Durch obiges Schriftstellerzitat angeregt wollten wir nicht nur Flussnamen kennen lernen, sondern auch etwas über die damaligen Menschen erfahren , die diese Namen in unserer Heimat geprägt haben könnten.

 

Unter dem Motto „Die Kelten im Mangfalltal“ war im Jahresprogramm unseres Kreisverbands eine Halbtagskulturfahrt dorthin am 17. September vorgesehen, aber das Regenwetter an diesem Tag zwang zur Verschiebung

 

Am 29. Oktober aber war das Wetter gnädiger als sechs Wochen zuvor und da konnte Klaus Richard vom Bayernbund vor dem Lindl-Wirt in Fentbach 26 Teilnehmer begrüßen.

 

Der bekannte und sehr versierte Referent Jan H. Marbach, auch ein Bayernbund-Mitglied, ein „Kelten-Spezialist“ aus dem nahen Weyarn , führte die Gruppe durch Fentbach hinauf auf das Oppidum Fentbach-Keltenschanze. Schon im Dorf hielt Herr Marbach einen allgemeinen Vortrag über die Kelten anhand der verteilten Unterlagen und dann ging es stetig leicht bergauf zur ehemaligen Keltenstadt, durch den Südwall durch zum Ausguckbuckel, von wo man dann die Schilderungen von Herrn Marbach auch mit den Augen verfolgen konnte. Es war zu erkennen, daß es sich hier um die zweit-größte Keltenstadt mit ungefähr 2500 Einwohnern nach Manching im süddeutschen Raum handelte und dass diese trapezförmige Keltenstadt spätestens ca. 200 v. Chr. gegründet wurde und erst durch die Römer frühestens 50 n.Chr. mit übernommen wurde. Man erfuhr alles über die Kelten, wie z.B. warum haben sie ihre Bleibe verlassen und wo sind sie geblieben, wie sahen ihre festen und wehrhaften Städte aus, speziell die Fentbachschanze. Den noch voll sichtbaren Süd

wall und dessen Aufbau kann man anhand der ausgegebenen Zeichnungen jetzt noch vor Ort erklärbar besser erkennen, obwohl er auch mit hohen Bäumen bewachsen ist. Forscher haben vermessen und viele keltische Gegenstände ausgraben können und auch so viel über die Kelten erfahren, weil diese „Vorfahren“ keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Wie waren sie politisch und gesellschaftlich geordnet? Von und mit was lebten sie und halt alles Wichtige über die Kelten, die von Britanien, Spanien, Frankreich bis Ungarn  --  von den Nordalpen bis zu den Nordküsten-- daheim waren und die anderweitig, hauptsächlich von den Römern, auch Gallier genannt wurden, was Herr Marbach auch mit Zitaten aus „Asterix und Obelix“ belegen konnte.

Sehr interessant war auch noch sein Referat mit:“ Wie stammen die Bayern von den Kelten ab?“( Die Kelten wurden im römischen Machtbereich nicht vertrieben, sondern mischten sich mit den römischen Legionären und sonstige einwandernden Stämmen zu einem Volk !). Und was haben die Baiern noch in ihrem Sprach- und Namensgebrauch übernommen und wie lebt es in den Landkarten in Europa weiter?

Schließlich fuhr die Kolonne weiter nach Holzolling (Gemeinde Weyarn) zum Holzmair-Gasthof, wo es mit Schmaus und Kelten weiterging. Herr Marbach ergänzte das Kelten-Thema mit Völkerkunde und mit aktuellen Forschungsergebnissen.

 

Ja, und am frühen Nachmittag, nach Frage und Antwort, trennte man sich mit der Erkenntnis, wie es sich in unserer grauen bairischen  Vergangenheit gelebt hat , und dies verdanken wir einem sehr keltenfreundlichen Historiker, Herrn Jan. H. Marbach aus Weyarn, dem wir nochmals Danke für diesen „Keltensamstag“ sagen.

                                                                                Bericht Klaus Richard

                                                                                                    Foto   Sepp Huber

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              Kulturfahrt am 18. Juni 2016
               nach Rattenberg (Tirol)

Am Samstag,18. Juni 2016 brachte  ein Schöfmann-Bus  55  Teilnehmer
(Mitglieder  und Gäste) aus den Räümen Tölz, Holzkirchen,
Miesbach und Tegernsee über den Achenpass , den Achensee entlang  ,
über die Kanzelkehre  hinunter ins Tiroler Inntal.

 Jürgen Heid, der Kulturreferent des Kreisverbands Oberland informierte vorbereitend  während dieser  Busfahrt  schon  uber die
hochinteressante vergangene  Geschichte und Kultur   des einst
baierischen  Ortes Rattenberg.

 

 Am Zielort Rattenberg  angekommen , nahm uns unsere altbekannte
Kufstein-Führerin Maria Egger in Empfang . Wir erfuhren :
Rattenberg  ist mit seiner Fläche von 11 ha und mit 440 Einwohnern
die kleinste Stadt Österreichs. Sie wurde urkundlich erstmals 1254
genannt. Rattenberg gehörte mit Kufstein und Kitzbühel im
Mittelalter zu Baiern. Im Schnittpunkt der  Landstraßen aus Baiern
umd Salzburg mit der Wasserstraße Inn wurde es ein
Verkehrsknotenpunkt mit Zolleinnahmen .

 1292 wurde die Stadt von Herzog Ludwig von Baiern an Herzog Albrecht von Österreich verpfändet, der dieses Pfand an Herzog Meinrad von Kärnten-Tirol weitergab. Durch Margarete Maultasch ging die Stadt an Johann Heinrich von Böhmen aus dem Hause Luxemburg ; dann wurde sie wieder bairisch.
1504 eroberte sie Kaiser Maximilian I, wobei sie auf Dauer österreichisch wurde .

 

 Bereits 1415 erhielt der Stadtplatz sein heutiges Gepräge. Kupfer- und Silberbergbau in der Region bewirkten den Wohlstand. --siehe die
Pfarrkirche St.Virgil und das Augustiner-Serviten-Kloster / heute ein Museum –-

 Mit dem Niedergang des Bergbaues und der Auflassung der Zollstätte 1786 kam ein weiterer schwerer Schlag für den Ort : der Bau der Eisenbahn 1856 und damit das Ende der Innschifffahrt. Heute sorgen der Tourismus und die Glasindustrie  mit der Spezialisierung auf Glasveredelung für wirtschaftlichen Aufschwung.

 

 Beim Bummel durch die Gassen der malerischen Altstadt (Fußgängerzone)fiel der Inn-Salzach-Stadtbaustil auf mit seinen Erkern und Dachgauben, mit Stiegen im Innenbereich der Hinterhöfe. Ein Ausflug bergwärts zeigte die baulichen Überreste von Bergfried, Westtor und dem oberen Schloss aus dem Anfang des 16.Jahrhunderts . Im Augustiner-Museum lernten wir den Kramsacher Marmor kennen in der Hofer-Kapelle und den eindrucksvollen Augustinerhimmel im Kuppelbau.
Die Virgil-Pfarrkirche ist wie in Schwaz in zwei Schiffe gegliedert;
eines für die Stadtbürger und eines für die Bergknappen.

 Vorbei an der herzoglich-bairischen Burg von 1254 kamen wir zum Geburtshaus
der Hl.Notburga (geboren um 1268 ; gestorben und begraben 1313 in
Eben,Gemeinde Maurach am Achensee) .

 

 Nahe unserm Busparkplatz am gelben Zollhaus boten die Nagelschmiedhäuser einen Einblick in diesen alten Berufszweig sowie in die Möblierung der Zimmer aus dem Alpbachtal, Zillertal und Ötztal.  In der Altstadt schlenderten wir zur Glasbläserei Kisslinger, wo wir die Ausstellung in Felsenhöhlen und „hautnahe“ Glasbläserei bewundern konnten

ten wir mit

Klaus Richard erläuterte  draußen am Inntor  allerhand Wissenswertes uber den Inn mit all seinen Daten.Auch die einstige Schifffahrt mit dem Treideln und der Handel und Wandel bis die Eisenbahn kam waren sein Thema. Der Inn, gerade hochwasserführend , bot einen imposanten Eindruck so zwischen  Karwendel und Rofan bis hin zum Kaiser –auch später von der Stadtburgruine mit dem Blick auf die Grabendächer und das Kloster – das Mittelalter von oben, eingebettet in unsere Alpenkulisse !  Der gewaltige Inn wie ein leuchtender Faden durch das ehemals bairische Tirol ! Und dazu Maria Egger und ihre Spannenden Erzählungen – sie liebt Rattenberg, wo sie daheim ist.

 

Zum Mittagessen trafen wir uns im „Rattenberger Brauhaus“, wo wir die im Bus schon vorbestellten Gerichte und den „Eigenbräu“ genießen
konnten. Dort wurde auch unsere Stadtführerin Maria Egger mit viel
Beifall verabschiedet ( auch an dieser Stelle wünschen wir unserer
Freundin Maria für die Zukunft alles Beste und bis zum nächsten Jahr....!)

 

 Ihren geruhsamen Abschluss fand unsere Kulturfahrt in der  „Alpenrose “in Oberaudorf , wo uns die Wirtsleute Stephan und Sandra Brandmeier (Bayernbundler !- ehemals  Wirtsleute vom „Schandl“ in Tegernsee)freudig empfingen . Welche Wiedersehens-Plaudereien !

 Und danach ging 's im Inntal heim nach Holzkirchen -Tegernsee -Tölz

Was für ein herrlicher  Erlebnistag  bei bairischem „Weiß-Blau“-Himmel !

 

Herzlichen Dank unserem Organisator Klaus Richard, der alles so fürtrefflich vorbereitet hatte, und dem Busfahrer Franz,der uns sicher heimgeleitet hat.

                          
                                                                   Jürgen Heid & Klaus Richard

                                                                          Fotos  Josef Huber

 

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<Kulturfahrt zur Landesausstellung 2016

 

„Bier in Bayern“ in Aldersbach

 

Gemeinsame Kulturfahrt von Bayernbund, Kreisverband Oberland und der Volkshochschule im Tegernseer Tal e.V.

am 30, April 2016

 

50 Teilnehmer traten die Busfahrt zur Landesausstellung nach Niederbayern an, die u.a. durch das satte Gelb der blühenden Rapsfelder des Gäubodens führte. Kurz vor der Ankunft in Aldersbach informierte Kulturreferent Jürgen Heid über die wichtigsten Eckdaten und Inhalte der Ausstellung.

Das ehemalige Zisterzienserkloster Aldersbach wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war bis zur Säkularisation ein wissenschaftliches und wirtschaftliches Zentrum.

Die Freiherren von Aretin führten dann fünf Generationen lang Brauerei und Teile der Klostergebäude von Aldersbach bis heute durch die Wirren der Zeit (Einer ihrer Vorfahren klebte damals 1803 den „Kuckuck“ auch an das Kloster Tegernsee!).

 

Gut vorbereitet durchschritten die Teilnehmer die wunderschöne, restaurierte Klosteranlage. Erster Besichtigungspunkt war die Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte „Bier in Bayern“, die vom 29. April bis zum 30. Oktober im historischen Teil der Brauerei Aldersbach präsentiert wird. Das ehemalige Kloster Aldersbach vereint in wunderbarer Weise die Schlagwörter Bier, Barock und Bayern: Die ehemalige Klosterkirche ist ein barockes Kleinod, in Aldersbach wurde seit Urzeiten Bier gebraut und der Gebäudekomplex liegt mitten in Bayern – eine wunderbare Kombination!

 

Das Haus der Bayerischen Geschichte führt auf seiner Homepage wichtige Beweggründe für den Besuch der Ausstellung auf:

Sieben Gründe für den Besuch der Bayerischen Landesausstellung

  • Sie zeigt Bayerns „fünftes Element“ in vielen Facetten,

  • sie fügt vor einmaliger Klosterkulisse Bier und Barock zusammen,

  • sie präsentiert wahre Bierschätze und Bierberühmtheiten,

  • sie bindet original erhaltene Einrichtungen und Großgeräte ein wie das alte Sudhaus, die „Sau“ und die Darre,

  • sie wartet mit eindrucksvollen multimedialen Szenerien auf,

  • sie eröffnet die Möglichkeit, die Brauerei Aldersbach und die Barockkirche der Gebrüder Asam zu besichtigen,

  • sie bietet ein umfangreiches Begleitprogramm von Konzerten über Kabarett, Theater bis hin zur Bierverkostung und mehr.

Nach dieser Ankündigung war die Spannung natürlich groß, wie das Haus der Bayerischen Geschichte alle diese Aspekte in der Realität umgesetzt hat.

 

Mit dem Eintritt in das Klostergebäude und damit auch in die Ausstellung begibt man sich unmittelbar auf eine Zeitreise:

In verschiedene Abschnitte aufgeteilt erleben und ergehen sich die Besucher vielfältige Aspekte der Geschichte des Bieres in Bayern auf etwa 1.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Die Abschnitte im Einzelnen

 

  1. Bierland Bayern?

Hier wird die Entwicklung vom Weinland zum Bierland Bayern aufgezeigt und Gambrinus, der legendäre Erfinder des Bierbrauens, vorgestellt. Die Entwicklung der vielfältigen Bierstile und die Geschichte des Maßkruges illustrieren die Bedeutung und Beliebtheit des Bieres über die Jahrhunderte.

 

  1. Von der Sau zum Hirschen

In diesem Teil der Ausstellung kann man mit Bewunderung erleben, wie im Brauprozess trotz der durch das Reinheitsgebot beschränkten Zutaten eine Vielfalt an Biertypen und Bierstilen entstehen kann. Hier wird gezeigt, wie der Arbeitsalltag der Brauereiarbeiter sich über die Jahrhunderte verändert und entwickelt hat. Auch die Geschichte der Lagerung des Bieres – vom am Eisgalgen gezüchteten Eiszapfen bis zur heutigen Kühlung – wird demonstriert. In den Räumen der historischen Brauerei Aldersbach kann der historische Brauprozess direkt an den noch vorhandenen Einrichtungen wie Darre, „Sau“, Sudpfanne und Schrotmühle nachvollzogen werden.

 

  1. Reinheitsgebot und Staatssäckel

Spätestens seit dem 12. Jahrhundert gibt es z.T. strenge Brauvorschriften, in denen die Brauzutaten, der Brauvorgang und das Bier hilft, auch so manchen Staatssäckel zu retten und zu sanieren. Das Weißbiermonopol von Kurfürst Maximilian (seit 1603) ist ein Glücksgriff. Das Monopol auf Weizenbier rettet Bayern tatsächlich vor dem drohenden Staatsbankrott.

 

  1. Zwischen Biertisch und Kegelbahn

Das bayerische Wirtshaus ist die „Bühne“ und der Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung und Bedeutung des Bieres in Bayern und einer der Mittelpunkte des damaligen Lebens.

 

  1. Von „Viechrausch“ und „Bierherz“

Eine Nebenwirkung des übermäßigen Biergenusses ist der „Rausch“ und die gesundheitlichen Folgen, wie z.B. das „Münchner Bierherz“, das als Kuriosum in die Medizingeschichte einging. Auch die fragwürdige Verbindung von Männlichkeit und „am gscheidn Rausch“ wird thematisiert und deutlich auf die Probleme übermäßigen Alkoholgenusses hingewiesen.

 

  1. Brauherren, Pioniere und Geistesblitze

Im vorindustriellen Zeitalter waren zunächst Adel und Klöster wichtige Brauherren. Im Mittelalter begannen auch städtische Bürger im großen Stil Bier zu brauen.

Mit der Erfindung der Kühlung konnte Bier in großen Mengen hergestellt und gelagert werden. Pioniere waren hier Joseph Pschorr und Gabriel Sedlmayr in München und Georg Lederer in Nürnberg.

 

  1. Bierberühmtheiten und Bierschätze

Hier werden berühmte Personen und Exponate rund ums Thema Bier gezeigt, z.B. die Münchner Schützenliesl Coletta Moritz, der „Schlenkerla“ Andreas Graser, der die berühmte Bamberger Rauchbierbrauerei prägte, oder der Wiesnwirt und Kraftakrobat Hans Steyrer.

Bei den Biergefäßen werden neben dem altbekannten und urigen Keferloher, als ein bayerischer Bierkrugtyp kostbare Humpen aus Silber oder Porzellan gezeigt.

Auch bei der Malerei zeigen sich Spuren des bayerischen Kultgetränkes:

Bayerische Bierseligkeit hat sowohl die Genremalerei als auch Künstler aus Realismus, Impressionismus und Expressionismus zu Kunstwerken inspiriert.

 

  1. Das Bier und seine Bayern

Bier wurde zum Mythos in Bayern und die Kombination „Bier und Bayern“ ein weltweiter Exportschlager. Das ist wirtschaftlich natürlich äußerst positiv, wenn Bayern aber nur auf Bier und Lederhose reduziert wird, auch ärgerlich.

 

Die Vielfalt und Fülle der Exponate musste erst einmal gedanklich verarbeitet werden.

Die Mittagspause im „Klosterhof“ bot Gelegenheit zur Stärkung und zum Austausch über die Ausstellung.

Danach besichtigten wir die ehemalige Klosterkirche Maria Himmelfahrt, eine barockes Kleinod, das u.a. von den Asam-Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin gestaltet wurde.

Leider wird die Schönheit dieser Kirche erheblich getrübt durch die gravierenden Schäden im Innenraum, die durch Witterungseinflüsse und Baumaßnahmen am Kloster entstanden sind. Von der akuten Bedrohung des barocken Kunstwerks zeugt ein Netz, das über die gesamte Decke gespannt ist. Diese Konstruktion soll die Besucher vor herabfallenden Deckenteilen schützen.

Nach der Landesausstellung muss die Kirche für eine grundlegende Sanierung mehrere Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt werden.

Wir hatten das Glück, dieses schöne Gesamtkunstwerk - trotz der Einschränkungen – noch besichtigen zu können.

 

Der dritte Programmteil des Tages führte uns in die heutige „moderne“ Brauerei, wo man den Brauvorgang nach zeitgemäßen Methoden erkunden konnte und sogar Freibier zapfen und verkosten konnte.

Das war natürlich ein sehr schöner Ausklang der Kulturfahrt, die uns in einer Zeitreise von den Anfängen der Bierbrauerei bis zur Moderne führte.

 

Nach einem kurzen Sonnenbad in der wunderbaren Klosteranlage traten die Teilnehmer voll neuer Informationen und Eindrücke die Rückfahrt an.

 

So mancher hatte sich eine oder mehrere „Probierflaschen“ aus Aldersbach mit nach Hause genommen.

Zur Erinnerung an einen rundum gelungenen Tag !

                                                                            Text ; Anette Niggl                                                                                       

 

 

 

KKulturfahrt  zur Landesausstellung 2016 
 „Bier in Bayern“ in Aldersbach
Am Samstag , 30. April 2016, startete eine vom
Bayernbund-Kreisverband Oberland und der Volkshochschule im
Tegernseer Tal e.V. gemeinsam angebotene Kulturfahrt zur Bayerischen
Landesausstellung „Bier in Bayern“ im ehemaligen Kloster
Aldersbach im Passauer Land,
„500 Jahre Reinheitsgebot  / Bier- Barock-
Bayern “ war das Thema.
An den Einsteigstellen Bad Tölz, Gmund und
Holzkirchen  sammelte der Schöffmann-Bus  50 Teilnehmer ein.  Autobahn –Baustellen,Umleitungen und Staus  verzögerten den Zeitplan.
Auf der Fahrt über die Autobahn
München-Deggendorf und die B20 begleiteten uns prächtig blühende
Rapsfelder und die hellgrün leuchtenden Triebe der Getreidefelder
des Gäubodenrands.
Unser Kulturreferent Jürgen Heid führte während der Fahrt  in die Thematik der Tagesfahrt „Bier – Barock– Bayern ein. 
Endlich am Ziel  angekommen starteten wir mit oder
oder ohne „Audio-Guide“ durch die Ausstellung „“Bier in
Bayern“ im  historischen Teil der Brauerei Aldersbach mit der 
Malzdarre und der Schrotmühle. 
Nach dem Mittagessen im „Klosterhof“ stand
die Besichtigung der ehemaligen Klosterkirche Mariä Himmelfahrt auf
dem Programm.  Hier haben die Asam-Brüder das Schaffen Ihres Vaters
Hans Georg Asam in Benediktbeuern und Tegernsee  zur Vollendung
gebracht: Die Kirche gilt als Barock-Juwel und schönste Marienkirche
Bayerns. Die Wirkung des Sonnenlichts während des  Jahreslaufs und
der  Durchbruch  der Jochbögen zu einem Riesenfresko im 
Mittelschiff sind einzigartig. Das filigrane Chorgestühl mit den
Zinn-Intarsien bot Platz für 40 Zisterziensermönche, die bis zur
Säkularisation 1803 täglich dort nacheinander ihre Messe lesen
mussten.
Nach der Säkularisation führten die Freiherren
von Aretin fünf Generationen lang Brauerei und Teile der
Klostergebäude von Aldersbabach bis heute durch die  Wirren der Zeit
(Einer ihrer Vorfahren klebte damals 1803 den „Kuckuck“ auch an
das  Kloster Tegernsee !).
Leider wurden die Deckenfresken der Kirche durch
Baumaßnahmen und Witterungseinflüsse so geschädigt, dass sie mit
einem Netz gesichert werden mussten. Hier steht in den nächsten
Jahren eine umfangreiche Sanierung mit hohem finanziellen Aufwand an.
Anschließend erfolgte der Gang  durch den
modernen, computer-gesteuerten  Teil der heutigen Brauanlage. 1966
war der Gärkeller mit den Bottichen aus nichtrostendem Stahl fertig. 
Um  16:00 Uhr nahmen wir Abschied vom Freibier
(Aldersbacher Dunkel), das leider sehr kalt angeboten wurde.

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         Maiandacht des Kreisverbandes Oberland

              am 18.Mai 2016 auf der Bürg

 

Am 18.Mai hielt der Bayernbund, Kreisverband Oberland seine traditionelle Maiandacht  auf der Bürg bei Warngau ab.  Die Sonne lugte immer öfters durch die Wolkendecke, es war ideales Andachtswetter an der Bichlmaier-Hauskapelle  auf deren herrlichem Anwesen, dem Sonnenhof.  

  Anian Bichlmaier und seine Familie haben wieder beispielhaft organisiert und gewerkelt , um dieses Fest zur bleibenden gottgefälligen Erinnerung zu machen.  Zu der Programmgestaltung dieser Maiandacht , die auch von Albert Zellinger und Wolfgang Schönauer mit organisiert wurde , kamen aus Nah und Fern 55 Leute und die Bichlmaierfamilie.

 

Diakon Bauer vom Pfarrverband Gmund-Bad Wiessee führte bairisch durch diese Andacht, begleitet von der „Volksmusikgruppe am Gymnasium Miesbach“  (geleitet von Markus Zellinger) und dann erlebten die Andächtigen eine bairische und lebendige Predigt im heimischen Dialekt über die Patrona Bavaria, der heiligen Mutter Gottes, und zudem zu sehr aktuellen Themen. Wann hat es schon nach der Andacht einen solch begeisterten Beifall für einen Pfarrer gegeben? Es war auch ein lehrhafter Vortrag in Dialektpflege, wenn jemand u.a. nicht „hören“, sondern „lusn“ sagt.

 

Nach der Andacht hockte man sich im g´müatlichn Biergarten z'amm und man stellte sich an der „Garagen-Schenke“ um Würstl, Semmeln, Brezn, Senf und natürlich auch um Bier, Kracherl und sogar um Wasser an,, was später mit „Geld in den Hut“ bezahlt wurde.

 

Der 1. Vorstand Anian Bichlmaier  konnte auch unseren Landesvorsitzenden Dinglreiter mit Gattin und auch aus Mainburg (Kreisverband Holledau i.G.)  unsere Freunde Monika und Reinhard Kaltner begrüßen.  Die Oberlandler hatten dazu einen langanhaltenden Beifall.

 

Ja, und dann des g´müatliche Zammahocka mit Musi und G´stanzln von der „Pfluftl-Musi * “  und beieinanda waren sie bis zum Finsterwerden – einer der zünftigsten war unser Diakon Bauer !

 

Grod schö war´s  und ein „Vergeltsgott“ auch an dieser Stelle an den Sonnenhof auf der Bürg.

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** = Pfluftl-Musi“ ?   So hat sich die Volksmusikgruppe am Gymnasium Miesbach (zugehörig zum Bayernbund, Kreisverband Oberland) getauft und die sehr interessante Legende vom Musiklehrer Markus Zellinger, Schliersee

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                                                                                                                                                                            Klaus Richard

Fotos anklicken !                                        Fotos : Sepp Huber

 

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© Bayernbund e.V. Kreisverband Oberland 2016